Wer oder was ist Schuld, wenn es nass und schimmelig wird am Fenster?

Martin Heßler vom ift Rosenheim  gibt in diesem Beitrag Tipps, Hinweispflichten und Fallbeispiele zur Schadensvermeidung im Altbau. Er beschreibt, was konstruktiv problematisch sein kann und welche Fehler des Nutzers zu Tauwasserausfällen führen.

Erfahrungen aus dem Sachverständigenzentrum und von der telefonischen Hotline des ift Rosenheim zeigen, dass Tauwasser an Fenstern und Verglasungen immer noch häufig von den Nutzern beanstandet wird. Noch kritischer wird die Situation, wenn sich als weitere Folge Schimmel auf den Fensteroberflächen oder an den Fensterleibungen bildet.

Dabei kommen stets mehrere Ursachen und Verantwortlichkeiten infrage; eine Beurteilung ist jeweils nur für den Einzelfall gültig. Die gesetzlichen und normativen Vorgaben zur Bewertung der Tauwasser- und Schimmelbildung sind nicht eindeutig, teilweise vielseitig auslegbar.

Wer hat Schuld: der Bewohner, der zu wenig lüftet oder liegt es an der Gebäudesituation?

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Einbaurahmen schützen neue Fenster und verhindern Bauschäden

Aktuelle Berichte zeigen, dass mehr als 50 Prozent aller Bauschäden bereits während der Bauphase geschehen. Häufig sind Fenster davon betroffen, da sie zu früh eingebaut werden. Um dies zu vermeiden, können vorab Einbaurahmen montiert werden. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) gibt praktische Tipps für Bauherren.(Quelle: www.Window.de)

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Befestigungsmittel mit „Persilschein“ gibt es nicht

Diese hier abgebildeten Sachverständigen sind auch auf der Baustelle vor Ort und decken Mängel und Schadhaftigkeiten auf: Eine zentrale Rolle spielt dabei stets die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen, wie z. B der CE-Kennzeichnung, der DIN-Normen und weiterer Richtlinien sowie der üblichen Vorschriften im Fenster- und Türenbau. Allen Sachverständigen (Alexander Dupp, Frank Weilberg, Eike Gehrts, Marc Schütt, Lutz Lawer, Sven Gallmann, Andreas Euler und Olaf Vögele) liegt es am Herzen, wichtige Fakten zum Umgang mit Prüfzeugnissen und -nachweisen zu vermitteln.

In diesem Interview machen Bausachverständige wichtige Aussagen im Zusammenhang mit den Zulassungen und Prüfnachweisen von Befestigungsmitteln. Damit sie nicht dann auf die Baustelle gerufen werden, wenn schon alles zu spät ist.

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Montage von großen Fensterelementen


Grundlagen und Besonderheiten

Bauherren und Architekten wünschen sich möglichst große Glas- und Fensterflächen in Objekt- und Wohnbauten, nicht zuletzt um Balkon- und Gartenflächen zum „Teil des Wohnraums“ werden zu lassen. Fenstersysteme und Fensterbeschläge werden auf immer größere Maximalgrößen weiterentwickelt. Dieser Beitrag behandelt einige Besonderheiten, die bei der Montage von Großflächenelementen zu beachten sind.

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Neu ab 2021: Berufsbegleitende Weiterbildung ift-/VFF-Projektleiter | ift-/VFF-Projektmanager Fenster und Fassade


 
 Nach einem Jahr Überlegungen, Planungen, Diskussionen und Organisation ist es soweit: Unsere neue Weiterbildung in Kooperation mit dem VFF steht zur Buchung bereit! Sie schließt eine seit langem offene Weiterbildungslücke in der Fenster- und Fassadenbranche. Der Fachabschluss hat eine gesunde und moderne Mischung aus Präsenzphasen, live durchgeführten Online-Seminaren und vorproduzierten Aufzeichnungen.

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Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG)


 Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden, die Erstellung und die Verwendung von Energieausweisen sowie an den Einsatz erneuerbarer Energien in Gebäuden

Das GEG tritt am 1. November 2020 in Kraft. Das bisherige Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die bisherige Energieeinsparverordnung (EnEV) und das bisherige Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) treten mit dem Inkrafttreten des GEG außer Kraft.

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Planung des oberen und unteren Baukörperanschlusses nun möglich

Das kostenlose Online-Tool „ift-Montageplaner“ ermöglicht Verarbeitern, Planern und Monteuren eine fachgerechte Planung des Baukörperanschlusses hinsichtlich Bauphysik, Befestigung und Abdichtung. Der Nutzer wird durch ein Menü geführt, bei dem fachlich nicht geeignete Konstruktionen und Montagesysteme ausgeschlossen werden. Dies wird durch Informationen und Onlinehilfen ergänzt. Basis für den ift-Montageplaner ist der „Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren für Neubau und Renovierung“ (Hrsg.: RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e.V.).

Bislang war die Planung hinsichtlich der Abdichtung nur für die seitlichen Baukörperanschlüsse möglich. In der produktneutralen ift-Version (www.ift-montageplaner.de) wurde jetzt für den ersten Wandaufbau (monolithisch stumpfer Anschlag, Neubau) die Planung des oberen und unteren Baukörperanschlusses freigeschaltet.

Analog zur Planung des seitlichen Baukörperanschlusses werden vordefinierte Abdichtungssysteme vorgeschlagen, welche sich beispielsweise je nach gewähltem Fensterbanksystem (schlagregendicht/nicht schlagregendicht) unterscheiden. Bei der Erstellung der Montagedokumentation wird selbstverständlich auch die Isothermenberechnung durchgeführt. Abgerundet werden die neuen Funktionen durch die Implementierung der Planung mit (Sturz-)Rollladenkästen (s. Bild).

Das Programm steht sowohl in einer produktneutralen ift-Version (mit Erstellung einer Montagedokumentation als PDF) als auch in firmenspezifischen Versionen (Adolf Würth GmbH & Co. KG, BTI Befestigungstechnik GmbH & Co. KG, Deflex Dichtsysteme GmbH, Hanno Werk GmbH & Co. KG, ISO-Chemie GmbH, Nüßing GmbH, SFS intec GmbH) mit Erstellung eines ift-Montagepasses zur Verfügung. Nach der Produktauswahl (Wandaufbau/-material, Fenstermaterial/-profil, Abdichtungs-/Befestigungssystem etc.) sowie Auswahl der Abmessungen werden in Echtzeit eine bauphysikalische Berechnung des Bauköperanschlusses mit dem vom ift validierten Berechnungsprogramm WinIso sowie die statische Berechnung der relevanten Kräfte durchgeführt.

Alle auswählbaren Produkte sind in einer Datenbank hinterlegt und verfügen über die notwendigen Prüfungen zur dauerhaften Gebrauchstauglichkeit. Zusammen mit der vergebenen Identifikationsnummer und dem QR-Code wird für den ift-Montagepass eine hohe Sicherheit erreicht. (Quelle IFT Rosenheim)

>> Fachartikel

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Fachtag Das Güteversprechen: Qualität – Sicherheit

Das Güteversprechen: Qualität – Sicherheit

Als Bindeglied zwischen Fenster und Baukörper oder einzelnen Fassadenteilen hat die Fuge einen hohen Einfluss auf den Energieverbrauch und die Luftdichtheit eines Gebäudes. Alle Baubeteiligte sind sich darum der Bedeutung von fach- und EnEV-gerecht abgedichteten Fugen bei Fassaden und Fenstern bewusst.

https://www.ral-fdks.de/anmeldung-fachtag/